Ich weiß ja nicht, was ich davon halten soll. Bernd Eichinger plant einen Film über Natascha Kampusch, die als Zehnjährige entführt wurde und achteinhalb Jahre später entkommen ist. Was soll das bringen außer Kohle? Wenn Filme über Kriege gedreht werden, ermahnt es uns Zuschauer. Werden Filme über Krankheitsschicksale gedreht, gibt das eventuell anderen Betroffenen Mut. Was aber soll hinter einem Film über eine Entführung stecken?
Archive for » Mai, 2010 «
… waren es vorher. Jetzt sind sie … Mal sehen. Weiß ich noch nicht. Von wem ich eigentlich rede? Von Menschen, die ich heute Abend kennenlernen durfte. Menschen, die ich im richtigen Leben kennengelernt habe. Menschen, die mir vorher zum Teil gänzlich fremd waren, aber auch Menschen, die ich vorher durch Social Networks kannte. Ich rede von Claudia, Iris und Wolfgang. Mit Wolfgang kam ich bereits via Twitter ins Gespräch – die Fotografie hat uns zusammengebracht. Uns verbindet weitaus mehr, wie wir heute festgestellt haben. Claudia und Iris waren mir gänzlich fremd.
Ohooo, was lese ich denn da? Eine Software namens Sasi, die Sarkasmus erkennt. Das ist aber toll! Find ich ja sowas von klasse – vielen Dank dafür. Echt jetzt, begeistert mich toootal, diese Software. Genau das war es, was der unseren Welt, wo Hunger, Krieg und Massentotschlag herrschen, noch gefehlt hat. Meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Entwicklung.
Viele, viele Jahre ist es nun schon her, da hatte ich in meinem Freundeskreis ein äußerst nettes Pärchen. Die beiden hatten eine bezaubernde Tochter, wenngleich der Name Angelique für ihre späteren Jahre nichts Gutes verspricht. Sei es drum. Kindermund tut ja bekanntlich Wahrheit kund – aber dieser Kindermund hat ordentlich Ärger eingebracht …
Heute will ich mal was richtig feines loswerden: Meine Erfahrung mit virtuellen Begegnungen. Ich finds klasse, wenn die virtuellen Arme ins Real Life übergreifen und sich Begegnungen ergeben, aus denen womöglich Freundschaften entstehen. Ich will hier eine Person besonders hervorheben; die Doris, ihr kennt sie, wenn ihr in der Kategorie “in Sprichwörtern gekramt” mitlest. Unsere persönliche Begegnung hat uns beiden sehr, sehr viel gegeben und ich freue mich darauf, dass wir uns voraussichtlich im August wiedersehen.
Ich ärgere mich gerade etwas darüber, dass ich zahlreiche Kommentare als Spam zu markieren habe. Die meisten sind für die Suchmaschinenoptimierung da – lustiger Weise kommentieren oft SEO-Agenturen mit Verweis auf ihre eigene Seite. Ich hab nichts dagegen – wohl auch, weil ich diese Art der Suchmaschinenoptimierung selbst für meine Kunden durchzuführen habe. Ihr dürft euch also frei fühlen und munter loskommentieren. Aber:
Ich hab einen Feind. Einen großen Feind. Die Hausarbeit. Ist echt nicht mein Freund – wir mögen uns nicht sonderlich. Und die verschwindet auch irgendwie nie, ist immer da, die Hausarbeit. Macht nie frei oder so. Und wenn die spaßig wäre, dann hieße sie auch nicht “Arbeit”, sondern “Vergnügen”. Hausvergnügen – klingt zweideutig, aber schöner als Hausarbeit. Vielleicht … wenn ich die immer so nenne, vielleicht werden wir doch noch Freunde … Aber, also allein wenn ich ans Staubsaugen denke, das ist keine Freude:
Es kotzt mich an! Selten, dass ich einen Artikel derartig drastisch einleiten muss, aber es kotzt mich wirklich an! Billig hier, billig da – der Billig-Wahn geht laut Focus “in eine neue Runde”. Aldi senkt die Preise für Hygieneartikel – das ist okay, von mir aus solln se machen. Aber ist DAS wirklich einen Artikel bei Focus wert? Und ist das wirklich einen Artikel bei mir wert?
Ja! Weil: Die Menschen interessiert das. Ich bin mal sehr gespannt, wie viele Klicks dieser Artikel haben wird – ob es mehr sind, als die anderen, die beschreiben, was mich bewegt? Ob das Wort “billig” in der Headline tatsächlich mehr Menschen anzieht? Ich bin gespannt … und berichte beizeiten
Ich hab viele verschiedene Helden – zwei davon haben sich aber ganz gut bewiesen: Johnny Depp und der Loveletter-Virus. Jawoll, auch der Loveletter-Virus ist einer meiner Helden. Warum? Weil der sooo viele Rechner lahmgelegt hat, dass es mich schon irgendwie beeindruckt. Über 50 Millionen PCs waren von dem Schadcode betroffen – und dieser philippinische Held feierte gestern seinen 10-jährigen Geburtstag. Deshalb auch von meiner Seite: Happy Birthday, ILOVEYOU